Allergologie
Allergien nehmen an Häufigkeit – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – zu. Mit spezieller allergologischer Erfahrung können lästige Allergiesymptome bekämpft und schlimmere Folgeerkrankungen (z.B. Asthma) verhindert werden.
In unserer Praxis bieten wir zur genauen Allergiediagnostik den Pricktest als Standard-verfahren an, eventuell ergänzt durch spezielle Laborverfahren (spezifisches IgE) oder, wenn erforderlich, auch molekularer Allergiediagnostik.
Falls sich Allergene eindeutig identifizieren lassen, prüfen wir, ob eine spezifische Immuntherapie („Hyposensibilisierung„) durchführbar und sinnvoll ist, da mit dieser immunbiologischen Therapie Allergien langfristig beseitigt oder wesentlich gebessert werden können.
Neben der konventionellen Hyposensibilisierung, bei der die Patienten drei Jahre lang alle vier Wochen eine „Allergen-Spritze“ erhalten, bieten wir auch beschleunigte Spritzentherapien („Cluster-Immuntherapie“/“Rush-Immuntherapie“) an.
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Allergietropfen statt Spritze: Moderne SLIT-Immuntherapie
Alternativ zur subkutanen Allergietherapie bieten wir auch die SLIT (Sublinguale Immuntherapie) an, bei der die Allergene nicht mit der Spritze in die Haut, sondern als Tropfen in die Mundregion eingebracht werden. Diese meist zu Hause durchzuführende Therapie eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche.
Nahrungsmittelbeschwerden richtig einordnen: Allergie, Kreuzallergie oder Pseudoallergie
Bei durch Nahrungsaufnahme ausgelösten Beschwerden gilt unser primäres diagnostisches Interesse der genauen Differenzierung von echten Allergien, Kreuzallergien und sogenannten Pseudoallergien, die durch Intoleranz gegen zu hohe Mengen von gewissen Nahrungsinhaltsstoffen entstehen.