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Studienzentrum für Medikamentenstudien Darmstadt

In räumlicher Nachbarschaft zur Praxis betreiben wir ein Zentrum für Medikamenten­studien.

Hier werden unter intensiver ärztlicher Überwachung neue Arzneimittel geprüft, bevor sie die endgültige Marktzulassung erhalten, entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers beziehen sich diese Prüfungen auf deren Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit.

Dr. med. Esther Bank-Weis steht im Behandlungsraum der Arzt Praxis neben Dr. med. Andreas Forster und zeigt mit ausgestrecktem Arm auf einen Display mit Röntgenaufnahme einer Lunge. Hr. Dr. med. Forster sitzt auf einem Stuhl. Beide Ärzte haben den Blick auf das Display an der Wand gerichtet.


dieneudenker.de | Stephan Ruh

Logo Pneumostudien Darmstadt, Schrifzug und Icon, das eine Lunge symbolisiert

Unsere Arbeit am Studienzentrum


Für Patienten, die sich für eine Teilnahme an einer Medikamenten­studie entscheiden, hat dies den Vorteil, dass sie viel früher die Möglichkeit erhalten, ihre Erkrankung mit in aller Regel wirksameren Therapien zu behandeln, gerade dann, wenn die bisher bestehenden Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind.

Alle unsere Patienten profitieren durch unsere wissenschaftliche Tätigkeit im Studienzentrum, da sich das Ärzteteam dadurch in besonderem Maße Expertise bezüglich herkömmlicher und neuartiger Medikamente erarbeitet, um so unseren Patienten die aktuelle und individuell passendende Therapie anbieten zu können.

Ablauf einer klinischen Studie

  • Vorbereitungs- und Aufklärungsphase: Bevor Sie teilnehmen, findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einem Prüfarzt statt. Sie erhalten alle Informationen zum Ablauf, Risiken und Nebenwirkungen.
  • Screening: es wird geprüft, ob Sie die spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien der Studie erfüllen. Dazu gehören z.B. bestimmte Krankheitsbilder, Alter, Vorerkrankungen etc.
  • Studienphase: Klinische Prüfungen in verschiedenen Phasen (Sicherheit, Wirksamkeit, Bestätigung)
  • Nachbeobachtung: Nach Abschluss der eigentlichen Behandlung folgen oft Nachuntersuchungen, um die Langzeitwirkung und dauerhafte Sicherheit zu überwachen.
Porträt von Dr. med. Esther Bank-Weis, leitende Ärztin im Lungenzentrum Darmstadt, vor rosa Hintergrund, passend zum Logo des Studienzentrums für Medikamentenstudien

Dr. med. Esther Bank-Weis,
Ärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Somnologie (Schlafmedizin)

„Studien belegen Wirksamkeit und Sicherheit – sie sind die Grundlage moderner, fundierter Therapien.“

Symbolbild für Medikmentenstudien, Nahaufname: Patient kippt mit einer Hand aus einem kleinen Glasfläschchen Pillen in verschiedenen Farben auf seine ausgestreckte Handfläche

Vorteile

Durch die Forschungstätigkeit erarbeitet sich unser Ärzteteam ein tiefgreifendes Fachwissen über konventio­nelle und innovative Medikamente – für eine optimale Behandlung aller Patienten.

  • Zugang zu innovativen Behandlungen
  • Intensive medizinische Betreuung für unsere Patienten
  • Mit der Teilnahme an Studien helfen Sie zukünftigen Patienten
  • Sie leisten einen Beitrag zur Forschung

Sie haben Interesse an einer Studie teil zunehmen?

Porträt von Dr. med. Andreas Forster, leitender Arzt im Lungenzentrum Darmstadt, vor pinken Hintergrund, passend zum Logo des Studienzentrums für Medikamentenstudien

Dr. med. Andreas Forster,
Arzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie und Somnologie

„Ärzte, die sich mit Arzneimittelstudien beschäftigen, sind über neue Medikamente besonders gut und frühzeitig informiert.“

FAQ – Häufig gestellte Fragen

In unseren Zentrum bieten wir regelmäßig Medikamenten­studien für die Erkrankungen Asthma bronchiale, COPD, Lungenfibrose, Bronchiek­tasien, Allergien und Schlafapnoe an.

Bei Interesse können Sie gerne beim Sprechstundenbesuch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt ansprechen, umgekehrt machen auch wir darauf aufmerksam, wenn wir die Teilnahme an einer Medikamentenstudie für besonders sinnvoll und erfolgversprechend erachten.

Einheitlich kann diese Frage nicht beantwortet werden, da jede Medikamentenstudie einem individuellen sogenannten Studienprotokoll folgt. Besonders müssen wir darauf hinweisen, dass in Studien für völlig neue Arzneimittel in aller Regel 2/3 der Teilnehmer das „echte Medikament“ erhalten, 1/3 jedoch ein Placebo, d.h. ein Scheinmedikament, wobei weder Arzt noch Patient wissen, wer das echte Medikament erhält („doppelblind“). Dies ist deshalb wichtig, weil man so die „echte“ Wirkung eines neuen Medikamentes von psycholo­gischen Faktoren wie der Erwartungshaltung differenzieren kann, denn Menschen können sich allein auch durch die Erwartung besser fühlen – auch ohne Wirkstoff.

Die Überwachung der Studienteilnehmer ist durch regelmäßige Visiten im Studienzentrum gewährleistet, dies ist in der Regel mit Blutabnahmen, apparativen Messungen und Unter­suchungen verbunden.

Patienten, die an einer unserer Studien teilnehmen, erhalten eine Aufwandsentschädigung für Zeit, erforderliche Mobilität, Ausfüllen von Beobachtungs­bögen und persönliche Auslagen. Der Gesetzgeber hat aber einer „großzügigen Entlohnung“, wie sie früher üblicher war enge Grenzen gesetzt, da bei der Studien­teil­nahme die Freiwilligkeit im Vordergrund stehen soll.