Studienzentrum für Medikamentenstudien Darmstadt
In räumlicher Nachbarschaft zur Praxis betreiben wir ein Zentrum für Medikamentenstudien.
Hier werden unter intensiver ärztlicher Überwachung neue Arzneimittel geprüft, bevor sie die endgültige Marktzulassung erhalten, entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers beziehen sich diese Prüfungen auf deren Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit.
dieneudenker.de | Stephan Ruh
Unsere Arbeit am Studienzentrum
Für Patienten, die sich für eine Teilnahme an einer Medikamentenstudie entscheiden, hat dies den Vorteil, dass sie viel früher die Möglichkeit erhalten, ihre Erkrankung mit in aller Regel wirksameren Therapien zu behandeln, gerade dann, wenn die bisher bestehenden Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind.
Alle unsere Patienten profitieren durch unsere wissenschaftliche Tätigkeit im Studienzentrum, da sich das Ärzteteam dadurch in besonderem Maße Expertise bezüglich herkömmlicher und neuartiger Medikamente erarbeitet, um so unseren Patienten die aktuelle und individuell passendende Therapie anbieten zu können.
Ablauf einer klinischen Studie
- Vorbereitungs- und Aufklärungsphase: Bevor Sie teilnehmen, findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einem Prüfarzt statt. Sie erhalten alle Informationen zum Ablauf, Risiken und Nebenwirkungen.
- Screening: es wird geprüft, ob Sie die spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien der Studie erfüllen. Dazu gehören z.B. bestimmte Krankheitsbilder, Alter, Vorerkrankungen etc.
- Studienphase: Klinische Prüfungen in verschiedenen Phasen (Sicherheit, Wirksamkeit, Bestätigung)
- Nachbeobachtung: Nach Abschluss der eigentlichen Behandlung folgen oft Nachuntersuchungen, um die Langzeitwirkung und dauerhafte Sicherheit zu überwachen.
Dr. med. Esther Bank-Weis,
Ärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Somnologie (Schlafmedizin)
„Studien belegen Wirksamkeit und Sicherheit – sie sind die Grundlage moderner, fundierter Therapien.“
Vorteile
Durch die Forschungstätigkeit erarbeitet sich unser Ärzteteam ein tiefgreifendes Fachwissen über konventionelle und innovative Medikamente – für eine optimale Behandlung aller Patienten.
- Zugang zu innovativen Behandlungen
- Intensive medizinische Betreuung für unsere Patienten
- Mit der Teilnahme an Studien helfen Sie zukünftigen Patienten
- Sie leisten einen Beitrag zur Forschung
Sie haben Interesse an einer Studie teil zunehmen?
Dr. med. Andreas Forster,
Arzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie und Somnologie
„Ärzte, die sich mit Arzneimittelstudien beschäftigen, sind über neue Medikamente besonders gut und frühzeitig informiert.“
FAQ – Häufig gestellte Fragen
In unseren Zentrum bieten wir regelmäßig Medikamentenstudien für die Erkrankungen Asthma bronchiale, COPD, Lungenfibrose, Bronchiektasien, Allergien und Schlafapnoe an.
Bei Interesse können Sie gerne beim Sprechstundenbesuch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt ansprechen, umgekehrt machen auch wir darauf aufmerksam, wenn wir die Teilnahme an einer Medikamentenstudie für besonders sinnvoll und erfolgversprechend erachten.
Einheitlich kann diese Frage nicht beantwortet werden, da jede Medikamentenstudie einem individuellen sogenannten Studienprotokoll folgt. Besonders müssen wir darauf hinweisen, dass in Studien für völlig neue Arzneimittel in aller Regel 2/3 der Teilnehmer das „echte Medikament“ erhalten, 1/3 jedoch ein Placebo, d.h. ein Scheinmedikament, wobei weder Arzt noch Patient wissen, wer das echte Medikament erhält („doppelblind“). Dies ist deshalb wichtig, weil man so die „echte“ Wirkung eines neuen Medikamentes von psychologischen Faktoren wie der Erwartungshaltung differenzieren kann, denn Menschen können sich allein auch durch die Erwartung besser fühlen – auch ohne Wirkstoff.
Die Überwachung der Studienteilnehmer ist durch regelmäßige Visiten im Studienzentrum gewährleistet, dies ist in der Regel mit Blutabnahmen, apparativen Messungen und Untersuchungen verbunden.
Patienten, die an einer unserer Studien teilnehmen, erhalten eine Aufwandsentschädigung für Zeit, erforderliche Mobilität, Ausfüllen von Beobachtungsbögen und persönliche Auslagen. Der Gesetzgeber hat aber einer „großzügigen Entlohnung“, wie sie früher üblicher war enge Grenzen gesetzt, da bei der Studienteilnahme die Freiwilligkeit im Vordergrund stehen soll.